Erfolgreiches WBO-Turnier am 3. Mai 2015 in ... |
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Die letzte Frage kann man mit einem klaren JA beantworten, wenn wir als Veranstalter das Turnier-Resümee ziehen. Dieses Turnier ist als Kontrapunkt und als Ergänzung zu dem bereits etablierten, 3-tägigen LPO-Turnier im Juli zu sehen, da hier die Schwerpunkte anders gesetzt sind. Das „WBO“ richtet sich in erster Linie an Turniereinsteiger (Pferde wie Reiter) und freizeitsportlich orientierte Reiter, deren Pferde nicht als Turnierpferd bei der FN registriert sein müssen! Außerdem kann dieses Event aufgrund des Frühjahrtermins als Einstieg und „warming up“ in die bevorstehende Turniersaison genutzt werden. Die 2. Auflage am 03.05.15 wurde jedenfalls hervorragend von den Teilnehmern angenommen und bescherte unserem Verein stolze 171 Nennungen verteilt auf 60 Starter, die teilweise weite Wege auf sich nahmen. So begaben sich alleine 4 Nachwuchsreiterinnen des Gestüts Lahrer Wiesen aus Hannover auf die Strecke nach Meinerzhagen im Sauerland. Festzustellen ist, dass mit diesem Nennungsergebnis die Veranstaltung als Tagesevent bereits an ihre Kapazitätsgrenze stößt, sofern eine entspannte Atmosphäre und „Christliche Uhrzeiten“ erhalten bleiben sollen. Auch für die Helfer, welche die Last bezüglich des reibungslosen Ablaufs tragen, bleibt der Zeitaufwand so in einem erträglichen Rahmen.
Viel Zeit nahmen sich die beiden Richterinnen, Frau Lange und Frau Scheel, die einzelnen Ritte zu kommentieren und wertvolle Tipps zu geben. Schließlich will man mit der Teilnahme an einem Turnier auch den eigenen Leistungsstand überprüfen! Das Leistungsspektrum spiegelt sich in der Notenvergabe wieder, so wurden Bewertungen zwischen 8,0 und 5,2 vergeben. Neben viel Lob wurde immer wieder freundlich und sachlich fundierte Kritik geübt, die der kritikfähige Teilnehmer als hilfreichen Kommentar mit nach Haus nehmen kann, um diese Schwachstellen gezielt zu bearbeiten. So hörte man u.a. Bemerkungen wie: Frischer nach vorne reiten, mehr zum Sitzen und dem Einsatz der treibenden Hilfen kommen, geschmeidiger und nachgiebiger in der Hand sein, mehr in die Bewegung hinein reiten, mangelnde Losgelassenheit, zu fest im Genick oder in den Trabverstärkungen gegen die Hand geritten. Besonders bei dem gut angenommenen Caprilli-Test haben sich einige Teilnehmer eine bessere Platzierung selbst verwehrt, indem sie die geforderten Aufgaben nicht oder falsch ausgeführt haben. Hier setzte z.B. der berechtigte Hinweis der Richterin an, doch vor einem Start sich die geforderten Aufgaben, die in der Ausschreibung veröffentlicht werden, anzulesen und den Ablauf zu üben - dann klappt es das nächste Mal noch besser!
Die Sieger und Platzierten der einzelnen Prüfungen sind der Ergebnistabelle zu entnehmen Neben dem gesamten Helferteam gilt ein besonderer Dank der Familie Tischer, die direkt vor Ort wohnend, die organisatorische Hauptlast getragen haben. |
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